Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: eJournal: Brille - ein treffliches Hilfsmittel

  1. #1
    Registriert seit
    30.09.2006
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    2.071

    Standard eJournal: Brille - ein treffliches Hilfsmittel

    Der werte Blesson mag mir die Verspätung des schon vor einiger Zeit zugesandten Beitrages verzeihen ... aber jetzt kann dieser erneut sehr schöne Artikel von der geneigten Leserschaft studiert werden.

    Er dreht sich um ein nicht unwichtiges Instrument, nämlich die Brille ... den direkten Link zum Beitrag könnt Ihr hier auswählen http://www.napoleon-online.de/Dokume...2008_02_17.pdf

    Alle weiteren Beiträge es eJournal hier: http://www.napoleon-online.de/quellen_ejournal.html

    Bitte Kommentare zu diesem Beitrag hier anhängen ... eine angenehme Lektüre wünschen
    Blesson & Markus Stein
    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

  2. #2
    Registriert seit
    25.06.2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    39

    Frage Mehr Infos über Brillen??

    Hallo,
    ich stellte mir gestern einige Fragen, die meines Erachtens noch nicht erschöpfend genug hier behandelt wurden. Dankenswerterweise verhalf mir der pdf-Anhang zu einigem Wissen, und die Anekdote um den österreichischen General in Leipzig bestätigte meine Vermutung, aber ich hätte doch gerne noch mehr gewusst.

    1)
    Kennt Ihr noch mehr Beispiele, in denen von Brillen zur napoleonischen Zeit die Rede ist, militärischer wie ziviler Art?
    2)
    Gibt es Untersuchungen, die zeigen, in wie weit sich die Augenkrankheiten damals von den heutigen unterschieden, und ob es z.B. mehr/weniger Kurzsichtige gegeben hat?
    3)
    Wie kostspielig war der Kauf einer Brille für den normalen Soldaten, bzw. für den Otto-Normal-Bürger? Wie weit war sie bei den Bauern verbreitet? Hatten eher Adelige und betuchtere Bürger diese?
    4)
    Ich kenne so gut wie gar keine Bilder von Soldaten mit Brille. Wie oben schon beschrieben vermied man das Tragen, bzw. deutete es auf ein Gebrechen hin, wurde also auf einem Gemälde beschönigend weggelassen. Sind trotzdem Infos über Brillentragende Marschälle oder Generale bekannt? (außer jenem österr.)

    Schöne Grüße, LeB
    "Es gibt nur zwei Mächte in der Welt: Das Schwert und den Geist. Auf die Dauer wird das Schwert immer durch den Geist besiegt."

    "...alle Bestrebungen müssen darauf zielen, durch Frieden zu herrschen. Ich war genötigt, Europa durch Waffen zu bändigen, heute muss man es überzeugen."

    "Genies sind Meteore, bestimmt zu verbrennen, um ihr Jahrhundert zu erleuchten."


  3. #3
    Registriert seit
    02.10.2006
    Beiträge
    2.556

    Standard

    Wieso sollen sich Augenkrankheiten von damals und heute unterscheiden?

    Es gab halt damals keine Reihenuntersuchungen um die Sehkraft festzustellen.
    Die von uns heute geforderten Normen - Augenuntersuchung wegen Führerschein - greifen natürlich eine große Anzahl von Sehstörungen auf.

    Damals hat man ja nicht so genau sehen müssen, bei einen Soldaten reicht ja eine Sehweite von 50 cm, er ist in Reih und Gllied um macht das was seine Neben und Hintermänner machen, anvisieren mußte er (außer er war ein Schütze oder Jäger) eh nichts, also wozu Brille??

  4. #4
    Registriert seit
    02.10.2006
    Beiträge
    2.556

    Standard

    Davout hatte auch eine Brille

  5. #5
    Registriert seit
    25.06.2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    39

    Standard

    War es denn so unwichtig wohin ich hinballere? Ob Reih und Glied oder nicht, Treffsicherheit erhöht den Erfolg. Spätestens im reichlich vorkommenden Nahkampf und bei den z.B. Kürassieren wäre es doch hilfreich zu wissen, wo ich hinsteche oder wie ich zu parieren habe. Ich fechte selber, ohne Linsen brauche ich den Degen gar nicht auszupacken...

    Wenn ich mir anschaue, wieviele Leute heutzutage ne Brille brauchen, frage ich mich, ob das genauso früher war und ob die Soldaten echt blind rumliefen...

    Interessant mit Davout! Danke.
    LeB
    "Es gibt nur zwei Mächte in der Welt: Das Schwert und den Geist. Auf die Dauer wird das Schwert immer durch den Geist besiegt."

    "...alle Bestrebungen müssen darauf zielen, durch Frieden zu herrschen. Ich war genötigt, Europa durch Waffen zu bändigen, heute muss man es überzeugen."

    "Genies sind Meteore, bestimmt zu verbrennen, um ihr Jahrhundert zu erleuchten."


  6. #6
    Registriert seit
    02.10.2006
    Beiträge
    2.556

    Standard

    Seh mal in der Depesche, da hab ich 2 Artikel über die Wirkung des glatten Gewehr geschrieben.

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •