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Thema: Neuerscheinung Prachtband Russische Infanterie, Artillerie, Genie 1801-1825

  1. #11
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    http://www.zinnfigur.com/product_inf...ort=1d&ID=1357

    http://www.zinnfigur.com/product_inf...ort=1d&ID=1357

    Inwieweit überschneiden sich eigentlich diese beiden Bücher in Sachen Infanterieuniformen? Oder ergänzen sie sich, so dass man gezwungenermassen beide kaufen muss, um einen vollständigen Überblick über die Infanterie zu bekommen?

  2. #12
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    Der hier von mir empfohlene "Prachtband" ist deutlich umfangreicher als der Popov-Band, allerdings finden sich viele der im günstigeren Buch enthaltenen Infographien (die Hauptbasis der Abbildungen) auch im teureren Band, dafür umgekehrt nicht so viele Abbildungen von Originalstücken und zeitgenössischen Tafeln.

    Zudem deckt der "Prachtband" mehr Einheiten ab.

    Wer noch keines der beiden Bücher besitzt, der sollte das teurere Werk anschaffen - auf welchem Weg auch immer

    Ich habe mir inzwischen auch die Vorbände über Katharina und Paul reservieren lassen und hole diese Anfang Juli ab ... und hoffe auf die baldige Erscheinung des zweiten Teils zu Alexander.

    Schöne Grüße
    Markus Stein
    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear) ... jedem also sein ganz persönliches (Hof-) Narrenleben

  3. #13
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    Danke für die Info.

    Gruss, T.

  4. #14
    Avatar von Gunter
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    Nach dem was ich bisher gesehen habe, sind beide Bände unterschiedlich ausgerichtet. Der Popovband bringt schematische Infografien zu allen Grenadier-, Infanterie-, Jäger-, Marineregimentern, Garnisonseinheiten und Truppen des Inneren. Man kann sich damit zu jedem einzelnen Regiment ein Bild über die Ausstattung zu verschiedenen Zeitpunkten machen. Zu den einzelnen großen Abschnitten gibt es Überblicke über die Entwicklung. Der neue Band scheint dagegen eine Gesamtdarstellung zu sein, die auch andere Aspekte berücksichtigt und natürlich außer der Infanterie noch weitere Truppenkorps bringt. Dazu kommt noch, dass im Popovband die Garde nicht mit dabei ist.
    Es wird sicher Überschneidungen geben aber es ist sicher nicht so, dass der neue Band den früheren ablöst. Ich gehe zudem davon aus, dass die hochinteressanten Forschungen aus dem Popovband noch intensiviert worden sind.

    Grüße

    Gunter

  5. #15
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    Auch dir ein Dankeschön für die Info.

    Gruss, T.

  6. #16
    Avatar von Gunter
    Gunter ist offline Erfahrener Benutzer Chef de Bataillon
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    Zu eurer Kenntnisnahme hier das Inhaltsverzeichnis des neuen Bandes:
    http://kordegardia.ru/products-page/...1%D0%B0%D0%BD/

    Grüße

    Gunter

  7. #17
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    Danke. In Sachen Flotte ist hier nur im 3. Teil (ab 1814) etwas dabei, wenn ich das richtig sehe. Frage mich, weshalb. Zumindest Admirale und Schiffsoffiziere trugen ja auch schon vorher Uniformen und auch wenn die Mannschaften möglicherweise nicht oder nicht umfassend uniformiert waren, würde doch ihr Aussehen im allgemeinen interessieren.

  8. #18
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    @Tellensohn,

    ist "Flotte" überhaupt dabei?
    "Morskiye Polki" waren -so mein bisheriges Verständis- die Marineinfanterie (evtl. einschl. Küstenartillerie).
    (Da die aber 1812 ff. dem Ministerium für Landkrieg unterstellt waren, hätten sie schon dabei sein können)

    Schiffspersonal hatte damit ja nu nix zu tun.

    (Schiffs-) Personal war auch vorher uniformiert. Das wird in einer ZfHK von ca. 1965 abgehandelt.

    Jörg
    The light at the end of the tunnel
    is from an oncoming train.

  9. #19
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    Zitat Zitat von joerg.scheibe Beitrag anzeigen
    ist "Flotte" überhaupt dabei?
    "Morskiye Polki" waren -so mein bisheriges Verständis- die Marineinfanterie (evtl. einschl. Küstenartillerie).
    (Da die aber 1812 ff. dem Ministerium für Landkrieg unterstellt waren, hätten sie schon dabei sein können)

    Schiffspersonal hatte damit ja nu nix zu tun.
    Da könntest du recht haben. Aber die Uniformen der Flottenoffiziere und das Tenue der Besatzungen gehören meines Erachtens zu einem Gesamtüberblick der Uniformen jener Zeit einfach dazu (ZfHK von ca. 1965 kann es ja nicht gewesen sein, der neueste Stand interessiert). Die Marine hatte ja durchaus auch einige nennenswerte Unternehmungen zu verzeichnen. Hoffe, dass ein zweiter Band nicht nur die Kavallerie, sondern auch die Flotte berücksichtigt. Kann ja nicht derart viel Platz in Anspruch nehmen. Sonst halt ein dritter Band. Der dann aber bitte gleich mit zeitgenössischen Schiffsplänen und -porträts, Vorstellung der Schiffsartillerie und weiterer seemännischer Ausrüstung, etc.

    PS: Nur, um das klarzustellen: Den Bogoljubov & Co.will ich in einem seriösen Werk über die napoleonzeitliche russische Marine so wenig sehen wie den Viskovatov & Co. in einem über das napoleonzeitliche russische Heer...
    Geändert von Tellensohn (13.06.2013 um 12:40 Uhr)

  10. #20
    Avatar von Gunter
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    Kurz mal zur Aufklärung. Der Band behandelt nur die Heerestruppen, keine Marine. Die Kavallerie ist auch nicht dabei, verständlich, da das ein weites Feld ist. Worum es hier geht, sind die Marineinfanterieregimenter, die ab 1813 nicht mehr zur Marine sondern zum Heer gehörten und nur noch die Bezeichnung "Marine" trugen. Vorher waren sie bereits in Heeresdivisionen eingegliedert. Zur Marineinfanterie gibt es übrigens bereits einen opulenten Band, z.B. hier: http://www.ebay.de/itm/300-years-of-...-/150801367526

    An richtigen Marinetruppen ist die Garde-Equipage vertreten, die als Teil der Leibgarde als leichtes Bataillon und Genietruppe an den Feldzügen teilnahm.

    Zum Thema Artillerie: Alle genannten Marine-Truppen hatten eigene Artillerie, das Gardebataillon 2 Geschütze, die anderen eine halbe Kompanie mit 6 Geschützen pro Regiment. Vom Material her war das normale leichte Feldartillerie. Von den ersten drei Marineregimentern wurde die Regimentsartillerie zusammen mit einer Batteriekompanie vom Heer zur 25. Artilleriebrigade zusammengezogen. Die beiden Gardegeschütze unterstanden für die Feldzüge der 1. leichten Gardekompanie.

    Grüße

    Gunter
    Geändert von Gunter (14.06.2013 um 07:14 Uhr)

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